Große Überraschung blieb bei der Finalrunde aus

Spannend war der Schachkrimi, den sich die erste Gelderner Mannschaft gegen Kevelaer II lieferte, allemal. Beide Mannschaften waren bis dato ungeschlagen, so dass ein Sieg den Aufstieg in die Bezirksliga bedeutete. Zunächst brachte Niklas Wiemann die Gelderner mit seinem Sieg in Führung und alle Partien waren recht ausgeglichen, z. T. mit Stellungsvorteilen für Geldern. Doch mehr Siege waren für uns leider nicht drin. Die Spiele von Werner Ungerechts, Gottfried Faust und Otmar Miggelt gingen an Kevelaer und Erik Hartz, Franz Kellermann, Guido Op de Hipt sowie Stefan Siemons einigten sich mit ihren Gegner jeweils auf Remis, so dass sich die beiden Mannschaften mit 3:5 von einander trennten.

Deutlich besser sah hingegen das Ergebnis der zweiten Mannschaft aus, die sich mit 7,5:05 von Kleve V trennte. Gleich zu Beginn ging Gelderns zweite Mannschaft mit 3 Siegen in Führung, da Kleve V nicht alle Bretter besetzen konnte. Ralph Addo, Hendrick Tauber, Klaus Arnolds sowie Florian Kuba erspielten jeweils einen Sieg, lediglich Toine Leferink trennte sich mit einem Remis von seinem Gegner. Mit diesem deutlichen Sieg im Rücken ging der Blick der zweiten Mannschaft immer wieder zu der Begegnung zwischen Kevelaer III und Uedem V. Hierbei drückten die Gelderner den Schachfreunden aus Kevelaer die Daumen, da bei einem Sieg Geldern II auf den zweiten Platz vorgerückt wäre. Leider kam es so nicht. Uedem gewann gegen den sicheren Aufsteiger Kevelaer, so dass die zweite Gelderner Mannschaft die Saison  auf dem dritten Tabellenplatz beendet.